Klinische Sozialarbeit als Menschenrechtsarbeit – was könnte das heißen?

Klinische Sozialarbeit fühlt sich insbesondere für Menschen in schweren psychosozialen Notlagen zuständig. Dies sind meist genau die Menschen, deren Menschenrechte am schlechtesten geschützt und am wenigsten realisiert sind. Indem Klinische SozialarbeiterInnen sowohl an der Befähigung der Person, an deren (Selbst-)Wertschätzung und an der Veränderung ihrer Umwelt arbeiten, tragen sie auf vielfache Weise zum Schutz und zur Realisierung verschiedenster Menschenrechte ihrer KlientInnen bei. Der Beitrag geht der Frage nach, was ein Verständnis Klinischer Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession für die Wissens-, Handlungs- und Haltungskompetenzen Klinischer SozialarbeiterInnen bedeuten könnte. Die zunächst allgemein gehaltenen Gedanken werden anschließend am Beispiel der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen exemplarisch konkretisiert.